Die Vorteile von nativem Olivenöl für Sportler


Von Eleni Bezirianoglou

«Νοῦς ὑγιής ἐν σώματι ὑγιεῖ». Hierbei handelt es sich um ein antikes Sprichwort, das so viel bedeutet wie „ein gesunder Geist ist in einem gesunden Körper“. Es betont wie wichtig es ist, sowohl seinen Körper als auch seinen Geist fit zu halten. Wenn es um Sport geht hat Griechenland eine lange Tradition – nicht zuletzt wurden hier die Olympischen Spiele erfunden. Die Griechen können jedoch auch in Sachen Olivenöl auf eine lange Tradition zurückblicken.

In der griechischen Mythologie kämpfen die Götter Poseidon und Athene um dieselbe Stadt, deren Bürger selbst entscheiden sollten, wer von beiden ihnen die bessere Gabe bot. So errichtete Poseidon eine Quelle. Jedoch war das Wasser salzig wie das des Meeres und wurde daher als nicht nützlich angesehen. Athene hingegen pflanzte einen Olivenbaum und damit die bessere Gabe, denn dieser lieferte Nahrung, Öl und Holz. Die Wahl fiel somit auf die Göttin, die zur Schutzpatronin und schließlich auch zur Namensgeberin der Stadt Athen wurde. Seitdem steht der Olivenbaum für Frieden, Weisheit und Sieg; das Olivenöl wurde zu einem fundamentalen Element der griechischen Kultur. Kein Wunder, dass die Sieger der ersten Olympischen Spiele, die im Jahre 776 v. C. ausgetragen wurden, ebenso mit Kränzen aus hundertjährigen Olivenzweigen gekrönt wurden wie die Gewinner der Großen Panathinea, der Sportveranstaltung, die zu Ehren der Göttin Athene abgehalten wurde. Die Sieger der Panathinea erhalten außerdem große Amphoren, die mit Dekorationen verziert und mit Olivenöl gefüllt waren. Das Öl dieser Amphoren wurde von den als heilig angesehenen Bäumen gewonnen, die sich auf der berühmten Akropolis befinden. Der äußerst hohe symbolische sowie tatsächliche Wert des Olivenöls galt ausschließlich den besten Wettkämpfern. Selbst heute führt man die 3000 Jahre alte Tradition, die Sieger der Olympischen Marathons mit Olivenkränzen zu krönen, fort.

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Die Bedeutung des Olivenbaums und des aus seinen Früchten gewonnenen Öls geht jedoch über den symbolischen und tatsächlichen Wert hinaus: Die antiken Athleten konsumierten nicht nur regelmäßig pures Olivenöl, sondern trugen es auch zum Schutz der Muskeln vor Wettkampfverletzungen auf ihre Haut auf. Selbst heute gilt natives Olivenöl als wohltätig für Sportler und die Mediterrane Ernährung [1], die reich an Obst, Gemüse, Fisch und gutem Olivenöl als einzige Quelle gesunder Fette ist, als die ideale Ernährungsweise. Tatsächlich ist eine ausgewogene Ernährung als Vorbereitung für Wettkämpfe unverzichtbar für Sportler – sie stimuliert das mentale Wohlbefinden und garantiert eine höhere Leistungsfähigkeit.
 

Energiequelle

Zuallererst gibt uns Olivenöl Energie und versorgt uns mit Fetten, die besonders für Sportler unverzichtbar sind. Hierbei handelt es sich um Transfette sowie um gesättigte, einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Dass Sportler am besten von ungesättigten Fettsäuren profitieren, gilt bereits als gesichert. Olivenöl kann aber auch dabei helfen den Cholesterinspiegel zu senken [2] und unterstützt außerdem die Gesundheit des Herzens und der Knochen. Es besteht hauptsächlich aus einfach ungesättigten Fettsäuren in Form von Ölsäure sowie aus einigen gesättigten und mehrfachungesättigten Fettsäuren wie der Linolsäure.

Lori Zanteson schreibt in einem ihrer Artikel für The Olive Oil Times: „Grundsätzlich liefert Olivenöl Energie, an der es Sportlern nie mangeln sollte. Bei Menschen, die sich weniger bewegen, sollten nicht mehr als 15 Prozent ihrer Energie aus Fetten gewonnen werden, wohingegen es bei Sportlern ruhig 20 bis 30 Prozent sein dürfen. Dies gilt für Ausdauer- ebenso wie für Extremsportarten. Tatsächlich ist Fett unser Hauptenergielieferant wenn wir Sport treiben, der zwar weniger Kraft, jedoch Ausdauer verlangt, wie etwa Triathlon oder Marathon. Das Gleiche gilt jedoch auch für Kraftsportarten: Bei intensiven Anstrengungen können auch Kohlenhydrate unser Hauptenergielieferant sein, ohne Fette kann die aus ihnen gewonnene Energie jedoch nicht freigesetzt werden.“

Doch das ist noch nicht alles. Natives Olivenöl ist außerdem reich an Antioxidantien, die ihm seinen charakteristischen Geschmack verleihen. In 10 g Olivenöl sind gut 5 mg Polyphenole enthalten. [3]
 

Muskelerholung

Unsere Muskeln werden bei sportlichen Aktivitäten stark beansprucht und müssen sich umgehend erholen, d.h. sie müssen sich reparieren, erneut stärken und aufbauen. Dabei ist Olivenöl wirkungsvoller als andere Fettquellen wenn es um die Aufnahme von Cholesterin in den Zellen und dessen Umwandlung in Testosteron geht. Dieser Vorgang ist nötig, um Muskeln aufbauen zu können. Außerdem arbeiten Ölsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren zusammen, damit sich unser Körper erholen und Knochengewebe aufgebaut werden kann.
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Man muss allerdings kein Athlet sein, um von den Vorteilen des Olivenöls zu profitieren. Es reicht schon, wie ein Sportler zu denken.
 
[1] https://www.philipposhellenicgoods.com/post/5982bcb7ffe48edaef5a8920/alte-weisheiten-f%C3%BCr-ein-langes-leben-.html
[2] http://www.mayoclinic.org/healthy-lifestyle/nutrition-and-healthy-eating/expert-answers/food-and-nutrition/faq-20058439
[3] https://www.oliveoilsource.com/page/chemical-characteristics
 
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